Fair-Food-Initiative / Initiative für Ernährungssouveränität
Die Konsumenten-Vereinigung Schweiz empfiehlt Ihnen, die beiden Initiativen anzunehmen!
Diese beiden Initiativen sind ein deutliches Zeichen, dass die Konsumenten an der Abstimmung setzen können. Es wirkt der «nach uns die Sintflut»-Mentalität entgegen und ist ein Hinweis, auf die Selbstverantwortung – nicht nur die Selbstverantwortung in der Schweiz, sondern für die weltweite Produktion von Nahrungsmitteln.

Viele kritische Konsumenten betrachten die weltweite Entwicklung mit Sorge und haben nun Gelegenheit auszudrücken, dass diese Abwärtsspirale (gesundheitliche Gefährdung und Umweltzerstörung) gestoppt werden muss. Und – um hier allfälligen Vorwürfen bereits zu begegnen – es geht nicht GEGEN Produzenten von Produkten, die importiert werden, sondern FÜR sie! Wir können nicht eine «Ballenberg-Schweiz» als weisse Weste kreieren und uns nicht darum kümmern, was ausserhalb der Schweiz Produzenten, Bevölkerung und der Umwelt/Natur zugefügt wird, damit wir «preisgünstige» Lebensmittel erwerben können.

Weitere Informationen zum Thema in unserer neuen Sonderausgabe
«Ernährung: Gesundheit und Umwelt»

Zu den Gegenargumenten – insbesondere der immer wieder geäusserten Kritik – diese Initiativen würden die Lebensmittel in der Schweiz massiv verteuern, werden wir nach der Sommerferienpause der KVS, Mitte August Stellung nehmen und Argumente zusammenstellen.